Es heißt: „Über Geld redet man nicht. Das hat man.“ Die Ausnahme von dieser Regel ist ein Besuch im Geldmuseum in Xanten Wardt. Hier sind mehr als 3650 Jahre Geschichte über Zahlungsmittel in einem alten Bauernhaus versammelt. 

Stefan, Britta, Margret, Wolfgang, Norbert, Karsten und meine Wenigkeit fuhren am 10. November 2019 zum Museum und erhielten ab 12.00 Uhr eine ausgezeichnete Führung von Herrn Müller. Die mehr als zweieinhalb Stunden waren kurzweilig, interessant und vielseitig. Denn Herr Müller wusste nicht nur viel von der Geschichte des Geldes zu berichten. Seine Begeisterung für die Geschichte des Geldes und an jedem einzelnen Zahlungsmittel der Sammlung machte die Führung für uns zu einem reinen Vergnügen. Und zu unserem Glück ist die Geschichte des Geldes bislang nicht nur anschaulich sondern in weiten Teilen im Wortsinn fassbar. Da gibt es z. B. Gehäuse der Kaurischnecke, die bereits 1650 vor Christi Geburt Zahlungsmittel waren und es in Teilen Neuguineas nach wie vor sind. So bekamen wir auch Tafeln, die aus kleineren viereckigen Täfelchen aus gepressten Teeblättern bestanden. Es handelt sich dabei um so genanntes Naturalgeld aus China. 

Auch Exponate aus der aktuellen Ausstellung zu 30 Jahren Mauerfall und Wiedervereinigung waren Teil unserer Führung. Diese Spezialausstellung wird noch bis Ende November 2020 im Geldmuseum gezeigt.  Die Steine des Modells der Berliner Mauer, die zu den Exponaten dieser Ausstellung gehört, sind aus geschrädderten D-Markscheinen hergestellt. Besucher können zu „Mauerspechten“ werden und Steine mit entsprechendem Zertifikat erwerben. 

Stefan, Herr Müller, Christiane, Margret, Wolfgang, Norbert und Karsten stehen in der Werkstatt des Münzmuseums vor einer Prägemaschine von 1895.
Gruppenbild mit Herrn Müller

Zusätzlich zu den Museumsräumen verfügt das Geldmuseum über eine Werkstatt, in der Münzen getrieben oder geprägt werden können. 

Neben den „kleinen“ Werkzeugen, mit denen früher Münzen getrieben wurden, steht in der Werkstatt auch eine große mechanische Prägemaschine aus dem Jahr 1895. 

Jeder von uns trieb einen Xanten Denar, der von 1039 bis 1056 Zahlungsmittel in Xanten war. 

Wir danken Herrn Müller herzlich für die interessante, unterhaltsame und anschauliche Führung. Der zehnte war nicht alle Tage. Wir kommen wieder keine Frage. Denn es gibt im Geldmuseum noch viel zu entdecken. Und wir freuen uns, wenn dann noch andere Mitglieder unseres Vereins dabei sein können. Wir wünschen Herrn Müller viele Führungen mit interessierten Besuchern. 

Christiane Quenel (BSKK)

Veröffentlicht von PaulaGrimm2412

Veröffentlicht wurde dieses Blogprojekt am 18. November 2019 für den Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Kleve e.V. In den Artikeln könnt Ihr hören, lesen und sehen, wer wir sind, was wir unternehmen und wie wir helfen. Ich wünsche gute Unterhaltung! PaulaGrimm52

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