Bloglese – Ich höre Deine Blicke nicht

Eine unserer Aufgaben ist über Blindheit und Sehbehinderung zu informieren. Da lohnen sich inzwischen Blicke über den Tellerrand. Das gilt auch für interessante Onlineprojekte von blinden und sehbehinderten Personen und Organisationen.

Heute möchte ich am Beispiel eines Gastartikels, der gestern Mittag veröffentlicht wurde, das Blogprojekt von Lydia Zoubek empfehlen, dem ich persönlich schon längere Zeit folge und es mit einer kleinen monatlichen Spende unterstütze.

Lydia Zoubek veröffentlicht in ihrem Projekt Artikel und Gastbeiträge, die im besten Sinn gleichermaßen persönlich und informativ sind. Der verlinkte Gastbeitrag ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Ich höre Deine Blicke nicht, ist im Wortsinn alltagstauglich. Und hier geht’s lang zum Beitrag: https://lydiaswelt.com/2019/12/04/ich-hoere-eure-blicke-nicht/.

Christiane Quenel (BSKK)

02. Seminar in Kalkar – Besuch im Geldmuseum Xanten Wardt

Es heißt: „Über Geld redet man nicht. Das hat man.“ Die Ausnahme von dieser Regel ist ein Besuch im Geldmuseum in Xanten Wardt. Hier sind mehr als 3650 Jahre Geschichte über Zahlungsmittel in einem alten Bauernhaus versammelt. 

Stefan, Britta, Margret, Wolfgang, Norbert, Karsten und meine Wenigkeit fuhren am 10. November 2019 zum Museum und erhielten ab 12.00 Uhr eine ausgezeichnete Führung von Herrn Müller. Die mehr als zweieinhalb Stunden waren kurzweilig, interessant und vielseitig. Denn Herr Müller wusste nicht nur viel von der Geschichte des Geldes zu berichten. Seine Begeisterung für die Geschichte des Geldes und an jedem einzelnen Zahlungsmittel der Sammlung machte die Führung für uns zu einem reinen Vergnügen. Und zu unserem Glück ist die Geschichte des Geldes bislang nicht nur anschaulich sondern in weiten Teilen im Wortsinn fassbar. Da gibt es z. B. Gehäuse der Kaurischnecke, die bereits 1650 vor Christi Geburt Zahlungsmittel waren und es in Teilen Neuguineas nach wie vor sind. So bekamen wir auch Tafeln, die aus kleineren viereckigen Täfelchen aus gepressten Teeblättern bestanden. Es handelt sich dabei um so genanntes Naturalgeld aus China. 

Auch Exponate aus der aktuellen Ausstellung zu 30 Jahren Mauerfall und Wiedervereinigung waren Teil unserer Führung. Diese Spezialausstellung wird noch bis Ende November 2020 im Geldmuseum gezeigt.  Die Steine des Modells der Berliner Mauer, die zu den Exponaten dieser Ausstellung gehört, sind aus geschrädderten D-Markscheinen hergestellt. Besucher können zu „Mauerspechten“ werden und Steine mit entsprechendem Zertifikat erwerben. 

Stefan, Herr Müller, Christiane, Margret, Wolfgang, Norbert und Karsten stehen in der Werkstatt des Münzmuseums vor einer Prägemaschine von 1895.
Gruppenbild mit Herrn Müller

Zusätzlich zu den Museumsräumen verfügt das Geldmuseum über eine Werkstatt, in der Münzen getrieben oder geprägt werden können. 

Neben den „kleinen“ Werkzeugen, mit denen früher Münzen getrieben wurden, steht in der Werkstatt auch eine große mechanische Prägemaschine aus dem Jahr 1895. 

Jeder von uns trieb einen Xanten Denar, der von 1039 bis 1056 Zahlungsmittel in Xanten war. 

Wir danken Herrn Müller herzlich für die interessante, unterhaltsame und anschauliche Führung. Der zehnte war nicht alle Tage. Wir kommen wieder keine Frage. Denn es gibt im Geldmuseum noch viel zu entdecken. Und wir freuen uns, wenn dann noch andere Mitglieder unseres Vereins dabei sein können. Wir wünschen Herrn Müller viele Führungen mit interessierten Besuchern. 

Christiane Quenel (BSKK)

Adventsgrüße des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve 2019 – 01. Wir sagen Euch an

Wir sagen Euch an den lieben Advent

Seit mehreren Jahren findet am Vortag des ersten Advent die Advents- und Weihnachtsfeier des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve im Restaurant Goldener Schwan in Kevelaer statt. In diesem Jahr waren über 20 Mitglieder und ihre Begleiter gekommen, um gemütlich miteinander zu plaudern, zu essen und zu trinken, zu singen und Geschichten zu hören.

Wir trafen uns um 11.00 Uhr und verbrachten vier interessante und schöne Stunden zusammen und wurden aufmerksam und zuvorkommend bedient. Am Ende bekamen alle Mitglieder und Begleiter einen gutgefüllten Stoffsack mit Obst, Kerze, Wein, Süßigkeiten usw. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Helfern, die uns so reich beschenkt haben.

Einige offizielle Ansagen gab es natürlich auch. Wir freuen uns auf das Jahr 2020 im Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Kleve mit dem monatlichen Stammtisch, einen Besuch der Blindenkarnevalssitzung in Köln am 04. februar 2020 und dem Besuch der Carl-May-Festspiele in Elspe.

Pfarrer Pawel kam am Samstag dem 30. November 2019 auch zu unserer Weihnachtsfeier. So Gott will, wird er uns auch im Jahr 2020 bei der jährlichen Wallfahrt unseres Vereins führen und Gottesdienst halten. Herzlichen Dank Herr Pawel!

Die kurze Audiodatei, die diesem Artikel beigefügt ist, enthält die erste Strophe des Liedes: „Wir sagen Euch an den lieben Advent.“ An den folgenden Adventssonntagen und zu Weihnachten sende ich Euch weiter akustische Grüße für diese Schöne Zeit.

Christiane Quenel (BSKK)

Wir sagen Euch an den lieben Advent1

01. Seminar in Kalkar 2019 – Der Seminarplan

Vom 08. bis 10. November 2019 nahmen 13 Blinde, Sehbehinderte und Begleiter am Seminar des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve e.V. teil. Es fand im <a href=“https://www.wunderlandkalkar.eu„>Kernwasserwunderland</a> in Kalkar statt. Dort, wo in den 70er und 80er Jahren der so genannte „schnelle Brüter“ zur Stromversorgung aber vor allem zu Forschungszwecken geplant war, sind seit Mitte der 90er Jahre ein Freizeitpark, eine Messe, ein Hotel, eine Kneipenstraße und Restaurants.

Mit diesem Artikel beginnt die Beitragserie über unser vielseitiges Wochenende. Da ich noch nicht alle Medien beisammen habe, die in die Posts eingestellt werden sollen, werde ich mich nicht an die Chronologie der Veranstaltung halten.

Wir trafen uns am Freitag um 16.30 Uhr zum Kaffeetrinken an unserem Tisch ganz nah beim Buffet. Nach dem leckeren und vielseitigen Abendbuffet gingen wir zu den Bowlingbahnen. Da konnte man nicht wirklich eine ruhige Kugel schieben. Denn es gibt dort mehrere Bahnen. Und es war ziemlich laut.

Danach waren wir in der Bar, wo es auch eine kleine Tanzfläche gab. Majo, der Freundin des Alleinunterhalters, war es zu verdanken, dass wir auch das Tanzbein geschwungen haben.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück gingen wir in unseren Seminarraum. Die aktuelle Gesetzeslage bezogen auf die fünf Pflegegrade war der Inhalt des ersten Vortrags. Nach einer halbstündigen Pause hörten wir wahre und unwahre Geschichten aus der Stadt Kalkar.

Nach dem Mittagessen erfuhren wir das Wichtigste über die Arbeit der <a href=“ https://kleve.paritaet-nrw.org/was-wir-machen/teilhabeberatung/“>EUTB im Kreis Kleve</a>. Danach folgte eine Pause von einer halben Stunde. Danach durfte meine Wenigkeit zwei eigene Kurzgeschichten vorlesen.

Nach einer längeren Pause trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Steakrestaurant. Und dann kegelten wir ein gutes Stündchen und ließen zu guter Letzt den Abend in der Bar ausklingen.

Am Sonntag nach dem frühstück bekamen wir eine Führung durch das „Brütergelände“, die mit dem film über die Geschichte des schnellen brüters endete.

Sechs von uns fuhren danach mit einem geliehenen Kleinbus nach Xanten Wardt zum <a href=“http://www.geldmuseum-xanten-wardt.de„>Geldmuseum</a>.

Bei dieser Führung entstand auch die Idee für dieses Blogprojekt. Geld machen durften wir in der Werkstatt auch. Jeder von uns hat einen Xanten Denar getrieben. Die Münze war Zahlungsmittel von 1039 bis 1056.

Der Plan hat sehr gut funktioniert, obwohl es doch auch recht anstrengend war. Herzlichen Dank an Wolfgang und Margret Grossmann, alle Begleiter, Mitglieder, das Personal in Kalkar, die Vortragenden und Führer für alles! 🙂

Christiane (Admin des BSKKBlog)

Lies mal, wer hier blogt

Nach und nach möchte ich in diesem Blog die wirklich wichtigen und interessanten Menschen aus unserem Verein und unserer Umgebung porträtieren. Das wird seine Zeit dauern. Aber Ihr solltet wissen, wer hier blogt.

Mein Name ist Christiane Quenel. Geboren wurde ich am 24. Dezember 1965 in Issum am linken Niederrhein. Ich bin seit Geburt vollblind. Ursprünglich bin ich Diplompädagogin mit den Arbeitsschwerpunkten Erwachsenenbildung und frühe Kindheit und Familie von Beruf. Seit 2017 arbeite ich als freie Autorin. Mein Pseudonym lautet Paula Grimm. Bloggerin bin ich bereits seit November 2012. Den Blog des BSKK habe ich am 18. November 2019 online gestellt. Seit 2019 bin ich zweite Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve. Zudem bin ich im Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autoren

<a href=“http://www.blautor.de„>BLAutor</a>
und im Verein <a href=“http://www.blindeundkunst.de„>Blinde und Kunst e.V.</a> tätig. Alles Weitere, z. B. wie Ihr Kontakt mit mir aufnehmen könnt, findet Ihr auf den seiten dieses Blogs.

Christiane (BSKK)

Willkommensgruß

’nabend zusammen,

heute darf ich mitteilen, dass das Blog des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kreis Kleve online ist und ab sofort Artikel über uns, das, was wir tun und wie wir Sehbehinderten und Blinden sowie ihren Angehörigen und Freunden helfen, veröffentlicht werden.

Wir freuen uns auf jeden Besuch dieses Blogs, Anregungen, Fragen Kritiken und das Teilen unserer Inhalte auf Euren Internetseiten oder in den sozialen Netzwerken.

Liebe Grüße
Christiane Quenel (BSKK)

Unser Blog

Am 10. November besuchten drei blinde und sehbehinderte Mitglieder unseres Vereins und drei Begleiter das Geldmuseum in Xanten Wardt. Alle Teilnehmer*innen der Führung waren von diesem Besuch so begeistert, dass die Idee aufkam, vieles von dem, was wir unternehmen für Mitglieder des Vereins, Angehörige und freunde von Blinden und Sehbehinderten sowie allen Interessierten zu zeigen, wer wir sind, was wir tun wie wir helfen. Mehr über uns und unsere Aktivitäten erfahrt Ihr ab sofort in den Beiträgen dieses Blogs, oft auch in Bild und Ton.

Wir wünschen Euch gute Unterhaltung mit den Inhalten dieses Blogprojekts und beim Austausch mit uns und anderen Leser*innen unserer Seiten via Kommentarfunktion.

Liebe Grüße

Christiane (BSKK)